Kommunikation
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Kommunikation (lat. communicare „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; Gemeinsamkeit bringen, vereinigen“).
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Definition
1. allgemein: Austausch von Mitteilung jeglicher Art zwischen Personen, auch zwischen Tieren. Die in einem Zeichensystem z. Beispiel Sprache, Gestik, Mimik, Schrift oder Bild codierte Mitteilung geht vom Mitteilungsgeber über ein Medium z. B. Telefon, zum Mitteilungsempfänger.
2. Nonverbale 1. optische Kommunikation erfolgt über Mimik Gestik (Körpersprache), Farbung der Stimme/Stimmlage, Temperament erleben, Alter, psychische Verfassung, physisches Erscheinungsbild; 2. akustische Kommunikation über Lautäußerungen; 3. chemische Kommunikation über Pheromone.
"Das Wort Kommunikation ist von modischen Etikett längst zum selbstverständlichen Bestandteil der Alltagssprache geworden. In der Regel geht es dabei auch um etwas ganz Alltägliches: um Mitteilungen zwischen Menschen - um die Tatsache, dass wir einander mit Hilfe von Mimik, Gestik, Sprache, Schrift, Bild oder Ton, von Angesicht zu Angesicht bzw. über papierene oder elektronische Übertragungs- und Speichertechniken irgendwelche Botschaften verschaffen. Gerade diese Alltäglichkeit verdeckt jedoch zum Großteil die Komplexität des Prozeses, der dabei inszeniert wird."
(Burkart 2002, S.15)
Die Kommunikationswissenschaftler unterscheiden zwischen:
1. Subanimalischer Kommunikation: Darunter versteht man die Kommunikation zwischen Organismen. Zum Beispiel die Wirkung zweier magnetischer Substanzen aufeinander oder die Entstehung einer Verbindung aus zwei Molekülen.
2. Animalische Kommunikation meint Kommunikation zwischen Tieren oder Menschen und Tieren.
3. Menschliche oder Humankommunikation meint ausschließlich die Kommunikation zwischen Menschen. Austausch sprachlicher und nicht - sprachlicher Äußerungen.
4. Massenkommunikation ist eine besondere Form der menschlichen Kommunikation. Ihr besonderes Kennzeichen ist, dass sie auf technische Medien angewiesen ist, meist einseitig abläuft und sich an die Öffentlichkeit wendet.
5. Mensch-Maschine- Kommunikation/Computervermittelte Kommunikation. Bezeichnungen stehen für neue Kommunikationsformen
Massenkommunikation
Unter Massenkommunikation versteht man jene Formen der Kommunikation, bei der Aussagen öffentlich (ohne begrenzte und personell definierte Empfängerschaft) durch technische Verbreitungsmittel (Medien), indirekt (bei räumlicher oder zeitlicher oder zeitlicher oder raumzeitlicher Distanz zwischen den Kommunikationspartnern) und einseitig (ohne Rollenwechsel zwischen den Aussagenden und Aufnehmenden) an ein disperses Publikum gegeben werden.
Kommunikationsmodelle
- Claude ElwoodShannon: "Mathematische Theorie der Kommunikation"
- George Herbert Mead: "Symbolischer Interaktionismus"
- Jürgen Habermas: "Theorie der kommunikativen Kompetenz"
- Ferdinand Schulz von Thun: "Das Nachrichtenquadrat als allgemeines Kommunikationsmodell"
- Paul Watzlawick: "Theorie des Metakommunikativen Axioms
Literatur
Burkart, Roland 2002: Kommunikationswissenschaft. Grundlagen und Problemfelder. Umrisse einer interdisziplinären Sozialwissenschaft. Wien/Köln/Weimar: Böhlau/UTB
Maletzke, Gerhard 1963: Psychologie der Massenkommunikation. Hamburg; Hans-Bredow-Institut
Faulstich, Werner 2002: Einfuhrung in die Medienwissenschaft. Probleme - Methoden - Domänen. München: Wilhelm Fink

